BDK GS AG

Im Fachverband für Kunstpädagogik e.V. besteht seit 1995 eine Arbeitsgemeinschaft (AG), die Inhalte, Themen und Konzepte für den Kunstunterricht in der Grundschule (GS) und angrenzende Bildungsfelder entwickelt und zur Diskussion stellt.

Die Arbeitsgruppe Grundschule konstituiert sich bundesweit aus Lehrenden der Schule, Hochschule und Seminarausbildung. Sie trifft sich mehrmals im Jahr, um Perspektiven für das Fach Kunst in der Grundschule sowie für die frühkindliche Bildung zu entwerfen.
Die GS AG im BDK versteht sich als fachpolitische Vertretung für den Kunstunterricht in der Grundschule.

Zentraler Gedanke ist ausgehend von den ästhetischen Interessen und bildnerischen Bedürfnissen der Kinder das altersgemäß entwicklungsspezifische und individuelle gestalterische Lernen. Übergänge vom Kindergarten zur Grundschule und von der Grundschule in den Sekundarbereich rücken hierbei besonders in den Blick. Ziel ist die Innovation und die Professionalisierung des Kunstunterrichts.


Folgende Veröffentlichungen und Positionspapiere sind aus unserer Arbeit bislang entstanden:

Medienkompetenz im Kunstunterricht an Grundschulen
Die Grundschul-AG spricht sich dafür aus, dass im Kunstunterricht an Grundschulen dem analogen bildgestalterischen Tun Vorrang zukommt. Das heißt nicht, dass der Umgang mit Medien ausgeklammert werden soll, die medialen Verfahren sollten jedoch auf der Basis des Umgangs mit grafischen, farbigen plastischen oder skulpturalen Materialien stattfinden. Das bedeutet beispielsweise, dass Präsentationsmedien gestalterisch genutzt werden, um Schülerarbeiten vorzustellen, Trickfilmproduktionen stattfinden, deren Vorlagen zeichnerische, malerische oder formende Anteile aufweisen, oder Filme produziert werden, die auf Grundlage selbst inszenierter Maskenspiele entstehen. Diese Beispiele rekurrieren auf die sinnvolle Verknüpfung analoger und digitaler Verfahren.
Zum vollständigen Positionspapier incl. der Dimensionen von Medienkompetenz…


Frühkindliche ästhetische Bildung
In den vergangenen Jahren hat sich ein neues Bild vom Kind durchgesetzt, das auch Begründungen und Orientierungen für die ästhetische Bildung in der frühen Kindheit gibt. Es gilt heute als unbestritten, dass Kinder von Anfang an in Dialog und Austausch mit ihrer Welt treten, sich der umgebenden Welt auswählend und deutend zuwenden und ihre eigenen Selbst- und Weltbilder „konstruieren“. Dies tun sie in entscheidendem Maße auf ästhetische Weise.
Die vorliegende Schrift soll zum Nachdenken anregen und Impulse für den Diskurs der ästhetischen Elementarbildung liefern. Es ist der Zwischenstand einer ca. zweijährigen Diskussion, an der Kunstpädagoginnen, Erzieherinnen und Grundschullehrer, Erziehungswissenschaftlerinnen sowie Studierende der Elementar- und Grundschulpädagogik beteiligt waren.

Der Sonderdruck ist über die Geschäftsstelle des BDK in Hannover zu beziehen (bdk.hannover(at)t-online.de).


Positionen zum Kunstunterricht in der Grundschule

Zum Teil farbig, mit vielen Illustrationen, leserfreundlich und ansprechend gestaltet finden sich die folgenden Papiere im Sonderdruck zu den „Positionen zum Kunstunterricht in der Grundschule“:

  • Ästhetische Erziehung in der Grundschule – Positionspapier
  • Der Kunstunterricht in der Grundschule – Zwischen kindlicher Persönlichkeitsentwicklung und fachlicher Grundbildung
  • Kunstpädagogik in der Grundschule – Anforderungen an die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung

Der Sonderdruck ist über die Geschäftsstelle des BDK in Hannover zu beziehen (bdk.hannover(at)t-online.de).

 

Die Mitglieder der AG aus den Landesverbänden
Ulrike Determann (LV TH)
Gabriele Grote (LV NRW)
Daniela Hoffmann (LV RLP)
Constanze Kirchner (LV BY)
Roland Metzger (LV BW)
Oliver M. Reuter (LV BY)
Bettina Uhlig (LV NDS)
Stephan Wahner (LV B)


Ehemalige Mitglieder

Norbert Osterholt
Wolfgang Legler
Fritz Seydel
Kirsten Gehrisch
Christina Harms
Britta Wawer